In the land of the brave

crossover-online logo

In dem südwestlich gelegenen afrikanischen Land Namibia, in dem die Namib- und die Kalahari-Wüste, der Atlantik, das saftige Etosha-Gebiet und mittendrin die Savanne zusammenkommen, wurden trotz der kargen Besiedlungsdichte Sportprojekte angelegt. Das Auswärtige Amt investiert in die beiden Langzeitprojekte (Fußball, Basketball) je 140.000 Euro aus dem Topf der internationale Sportförderung (ca. 4,7 Millionen Euro Steuergelder). Warum Sport und letzlich ein positives Bild von Deutschland im internationalen Ansehen der Sportrige gefördert wird, versucht mein Artikel auf crossover-online zu erklären:

http://crossover-online.de/Culture/Basketball-in-Afrika/Deutsche-Entwicklungshilfe-fuer-Namibia_10170.html

Dabei sollte jedoch nicht vergessen werden, dass viele Menschen die Entfernungen zu den vereinzelten Städten im Land nicht zurücklegen können. Das Problem der Unterernährung ist oft ein Problem der großen Distanzen. Denn wie sollen die reichhaltigen Lebensmittel, wie soll der produzierte und gespendete Überfluss die bedüfrtigen Menschen erreichen, wenn die Infrastruktur dafür nicht ausreicht? Zahlreiche weitere Baustellen bestehen. Wo nur ansetzen?

Hilfe zur Selbsthilfe wird immer wieder proklamiert. Tatsächlich leben wir in der wesltichen Zivilisation, die die regulierende Hilfe vorgibt, fernab von der natürlichen Lebensweise und zerstören uns mit gesellschatlichen Krankheiten des Kapitalismus. Ist dies den Namibiern auch zu wünschen? Sollte Sport für ein sozial definiertes Miteinander, dessen Gleichgewicht die kolonialen Herren gestört haben, vor der Agonie durch Nahrungsnot gefördert werden?

Advertisements